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Aktuelle Projekte

Durchstarter - Förderprogramm für talentierte Auszubildende

Das Förderprogramm Durchstarter verfolgt als Ziel eine Begabungsentfaltung durch gezielte Begabungsförderung während der Ausbildungszeit. Hierzu wurde in einem ersten Schritt im Frühjahr 2011 eine berufsspezifische Begabungsdiagnostik für Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr im Rhein-Erft-Kreis angeboten. Durch dieses Auswahlverfahren lassen sich Auszubildende mit einer besonderen beruflichen Begabung unabhängig von bisherigen schulischen Leistungen erkennen. Den Besten wurde anschließend ein Platz im Förderprogramm angeboten. Nicht alle Auszubildenden werden bereits zu Ausbildungsbeginn hinsichtlich ihrer Fähigkeiten, Talente und Begabungen umfassend erkannt und daraufhin entsprechend ihres Potentials gefördert. Es ging daher insbesondere auch um nicht erkannte berufliche Talente.

Die im Herbst 2011 beginnende Förderung umfasst verschiedene Bausteine. Neben einem Training zu Schlüsselqualifikationen, erhalten die geförderten Auszubildenden ein Coaching und haben die Möglichkeit, ihre fachlichen Kompetenzen durch zusätzliche Inhalte mit vertiefendem berufsbezogenem Wissen zu erweitern. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Teilnahme am Auswahlverfahren und dem Förderprogramm sind kostenfrei.

Weitere Informationen stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Durchstarter_Flyer.pdf

2.1 M

Praesentation_Durchstarter.pdf

357 K

Das HBZ-Fördermodell für Grundschulen

Das Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland (HBZ) hat ein eigenes Förderprogramm für besonders begabte Grundschulkinder entwickelt, um diese in ihrer Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Im Mittelpunkt dieser systematischen Förderung stehen die Berücksichtigung der Lernbedürfnisse sowie die Interessen der einzelnen Kinder.

Das Ziel des Grundschulfördermodells ist eine Förderung der begabten Grundschulkinder hinsichtlich ihrer intellektuellen Fähigkeiten durch eine Stimulierung höherer Denkprozesse. Besonders begabte Kinder unterscheiden sich von normal begabten hinsichtlich der Zeit, die sie für das erreichen bestimmter Lernziele benötigen. Ihnen fällt es bspw. leichter, Wissen zu erwerben, Zusammenhänge herzustellen und das Wissen anzuwenden. Aus diesem Grund können sie mehr Zeit für die höheren Denkprozesse (Analyse, Synthese und Evaluation) aufwenden. Um diese Denkprozesse höherer Ordnung anzuregen, sind wiederholte Trainings- und Anwendungsmöglichkeiten notwendig. Eine spezielle Förderung in diesen Bereichen (analytisches Denken, Metakognition, Transferleistungen u.ä.) wirkt daher unterstützend auf die Entfaltung der kognitiven Anlagen besonders begabter Kinder.

Im HBZ-Fördermodell wird diese Förderung angestrebt. Die Schülerinnen und Schüler können in den Unterrichtsstunden dieses Modells auf Wiederholungen weitgehend verzichten und sich mit anspruchsvollen Aufgaben beschäftigen, die sie dazu befähigen, ihr bereits erworbenes Wissen anzuwenden, Zusammenhänge herzustellen, eine neue Zusammensetzung des Lerninhaltes zu erschaffen und darüber hinaus auch über ihr eigenes Lernverhalten – im Sinne einer Evaluation – nachzudenken.

Besonders begabte Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe werden hierzu über zwei Jahre hinweg in ihrer kognitiven Entfaltung und Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und begleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte lassen sich den Bereichen Mathematik / Naturwissenschaften sowie Sprache/Philosophie zuordnen.

Für die Förderung kommen besonders begabte Kinder aus verschiedenen Schulen eines Ortes (zurzeit Bedburg, Bergheim, Brühl und Frechen) einmal wöchentlich zusammen, um in einem der Förderschwerpunkte für ca. 3 Schulstunden gemeinsam unterrichtet zu werden.