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Grundschulkinder beschäftigen sich mit der Spieltheorie

Student der RFH Köln entwickelt erfolgreich Kurseinheiten zum Thema (01.02.2019)

Für das Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland (HBZ) fand in der Zeit von September 2018 bis Januar 2019 eine Premiere statt: Zum ersten Mal wurden Kurseinheiten des HBZ-Fördermodells für Grundschulkinder im Rahmen eines Praxistransferprojektes durch einen Studenten konzipiert, erprobt und evaluiert. Stefan Tribbels, Student der Wirtschaftspsychologie an der Rheinischen Fachhochschule Köln gGmbH und Dr. Michael Wolf, fachlicher Leiter im HBZ, setzten den thematischen Schwerpunkt dafür auf die Spieltheorie.

Obwohl sie eine mathematische Theorie ist, eignet sich die Spieltheorie als Modell auch im interdisziplinären Ansatz und findet Anwendung in Bereichen wie der Psychologie oder den Wirtschaftswissenschaften. Auf Basis der Spieltheorie wurden nicht zuletzt mehr als ein Dutzend Wirtschaftswissenschaftler und Ökonomen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Das Ziel des Projektes bestand darin, Aufgaben und Methoden zu entwickeln, die den Grundschulkindern nicht nur ein mathematisches Modell aufzeigt, um Entscheidungsverhalten und wirtschaftliches Handeln theoretisch zu erfassen. Gleichzeitig sollte der Fokus auch auf das spielerische Lernen gesetzt werden, um die vermittelten Modelle in die Praxis umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler von insgesamt drei Kursen des HBZ-Grundschulfördermodells aus Bergheim, Frechen und Bedburg lernten in der Erprobungsphase, wie sie das Spiel Schere-Stein-Papier mathematisch modellieren können. Darüber hinaus wurde ihnen aufgezeigt, wie sich Menschen in Dilemmasituationen verhalten und welche Entscheidung die günstigere für einen selbst ist. In Ultimatumspielen, wie dem Piratenspiel oder dem Fairnessspiel, mussten die Kinder zeigen, wie kooperationsbereit sie sind und ob sie unter Berücksichtigung eigener und fremder Interessen verhandeln können. Rückblickend konnte festgestellt werden, dass alle teilnehmenden Kinder viel Freude und Interesse am Thema Spieltheorie hatten und sich ihre Sicht auf Spiele und Entscheidungsverhalten erheblich erweitert hat.

Zum Abschluss des im Rahmen seines Bachelorstudiums absolvierten Praxistransferprojekts überreichte Stefan Tribbels Herrn Dr. Michael Wolf einen Methodenkatalog, der es dem HBZ ermöglicht, zukünftig das Thema Spieltheorie selbständig und unabhängig des Förderschwerpunktes in das HBZ-Fördermodell für Grundschulen zu implementieren.

Ausgezeichnet

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