Aktuelle Projekte

Bildungschance - Förderprogramm für Underachiever

Der zentrale Gedanke dieses Projekts besteht darin, jugendliche Underachiever (sog. Minderleister) zu finden und gezielt zu fördern, um sie beim Abrufen ihres Leistungspotenzials zu unterstützen und ihnen damit schulische und berufliche Perspektiven zu eröffnen. Underachiever zeigen eine deutlich niedrigere Schulleistung als ihre diagnostizierte Begabung erwarten ließe. Das Förderprogramm knüpft unmittelbar als Maßnahme an den Potenzialcheck an, da sich mit den Ergebnissen des Potenzialchecks Underachiever im Rhein-Erft-Kreis identifizieren lassen. Die Förderung gliedert sich in Trainings und Coachinggespräche für die Jugendlichen, Beratungsgespräche mit den Eltern und Fortbildungsangebote für die Lehrerinnen und Lehrer. Ausführliche Informationen finden sich in der Projektkurzbeschreibung.

Das HBZ-Fördermodell für Grundschulen


Das Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland (HBZ) hat ein eigenes Förderprogramm für besonders begabte Grundschulkinder entwickelt, um diese in ihrer Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Im Mittelpunkt dieser systematischen Förderung stehen die Berücksichtigung der Lernbedürfnisse sowie die Interessen der einzelnen Kinder.

Das Ziel des Grundschulfördermodells ist eine Förderung der begabten Grundschulkinder hinsichtlich ihrer intellektuellen Fähigkeiten durch eine Stimulierung höherer Denkprozesse. Besonders begabte Kinder unterscheiden sich von normal begabten hinsichtlich der Zeit, die sie für das erreichen bestimmter Lernziele benötigen. Ihnen fällt es bspw. leichter, Wissen zu erwerben, Zusammenhänge herzustellen und das Wissen anzuwenden. Aus diesem Grund können sie mehr Zeit für die höheren Denkprozesse (Analyse, Synthese und Evaluation) aufwenden. Um diese Denkprozesse höherer Ordnung anzuregen, sind wiederholte Trainings- und Anwendungsmöglichkeiten notwendig. Eine spezielle Förderung in diesen Bereichen (analytisches Denken, Metakognition, Transferleistungen u.ä.) wirkt daher unterstützend auf die Entfaltung der kognitiven Anlagen besonders begabter Kinder.

Im HBZ-Fördermodell wird diese Förderung angestrebt. Die Schülerinnen und Schüler können in den Unterrichtsstunden dieses Modells auf Wiederholungen weitgehend verzichten und sich mit anspruchsvollen Aufgaben beschäftigen, die sie dazu befähigen, ihr bereits erworbenes Wissen anzuwenden, Zusammenhänge herzustellen, eine neue Zusammensetzung des Lerninhaltes zu erschaffen und darüber hinaus auch über ihr eigenes Lernverhalten — im Sinne einer Evaluation — nachzudenken.

Besonders begabte Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe werden hierzu über zwei Jahre hinweg in ihrer kognitiven Entfaltung und Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und begleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte lassen sich den Bereichen Mathematik / Naturwissenschaften sowie Sprache/Philosophie zuordnen.

Für die Förderung kommen besonders begabte Kinder aus verschiedenen Schulen eines Ortes (zurzeit Bedburg, Bergheim, Brühl und Frechen) einmal wöchentlich zusammen, um in einem der Förderschwerpunkte für ca. 2-3 Schulstunden gemeinsam unterrichtet zu werden.

Förderung (hoch-)begabter Grundschulkinder in Köln


Ziel dieses Projektes ist die individuelle Förderung (hoch-)begabter Schulkinder der Klassen 3 und 4 im Hinblick auf die kognitiven, motivationalen und sozialen Kompetenzen. Das Projekt wird an der Offenen Katholischen Ganztagsgrundschule Lebensbaumweg Köln-Heimersdorf sowie der Gemeinschaftsgrundschule Steinbergerstraße Köln-Nippes ab dem Schuljahr 2012/2013 umgesetzt.

Im Mittelpunkt dieser systematischen und ganzheitlichen Förderung stehen die Lernbedürfnisse sowie die Interessen der einzelnen Kinder unter Berücksichtigung ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die Förderung erfolgt in zwei Förderschwerpunkten (Mathematik/Naturwissenschaften vs. Sprache/Philosophie) und folgt dem Enrichment-Gedanken, d.h. es werden Lernmöglichkeiten geboten, die die schulischen Inhalte vertiefen und ergänzen. Die Förderkurse finden einmal wöchentlich außerhalb der regulären Schulzeit und eingebettet in den Offenen Ganztag statt.

Weitere Informationen finden sich in der Projektkurzbeschreibung.

Interkulturelle Begabtenförderung in Leverkusen


Seit dem Schuljahr 2017/18 führt das Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) gemeinsam mit der Carl-Duisberg-Stiftung zur Förderung begabter Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Pilotprojektes einen wöchentlich stattfinden Kurs zur Begabungsförderung für Kinder aus sozial/wirtschaftlich benachteiligten Familien durch. Da bei diesen Kindern das Risiko für ein schulisches Underachievement deutlich erhöht ist, besteht das erklärte Ziel der Begabtenfördermaßnahme darin, durch eine passgenaue Förderung dem Entstehen eines Underachievements präventiv zu begegnen und die Kinder beim Abrufen ihres Leistungspotentials zu unterstützen. Dies bedeutet primär, die Kinder in ihrer Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten, wobei im Mittelpunkt dieser systematischen und ganzheitlichen Förderung die Lernbedürfnisse sowie die Interessen der einzelnen Kinder stehen.

Die teilnehmenden Kinder stammen von drei Leverkusener Grundschulen (GGS Löwenzahn- und Sternenschule, KGS Burgweg sowie GGS Opladen) und besuchen über zwei Schuljahre (Klasse 3 und 4) hinweg einmal in der Woche vormittags, parallel zum regulären Unterricht (Pull-Out-Programm), den 95-minütigen Förderkurs an der Standortschule (Löwenzahn- und Sternenschule). Geleitet und betreut wird der Kurs von einer Grundschullehrkraft der Standortschule sowie einer Psychologin des HBZ. Das Projekt läuft zunächst über einen Zeitraum von drei Jahren bis Juni 2020.

In allen Phasen der inhaltlichen Förderung – als auch in der parallel stattfindenden Elternarbeit – werden immer wieder interkulturelle Aspekte mit einbezogen. Dies ergibt sich allein schon aus dem Hintergrund der teilnehmenden Kinder, von denen viele erst seit einigen Jahren in Deutschland leben und nicht selten eine andere Sprache als Deutsch als Muttersprache bezeichnen. Die Kinder und auch die betreuenden Lehrkräfte erleben die damit verbundene Vielfalt im Kurs als besondere Bereicherung und Gewinn für die gemeinsame Arbeit.

Weitere Informationen finden sich in der Projektkurzbeschreibung.

Potenzialcheck an den Gymnasien im Rhein-Erft-Kreis


Der Potenzialcheck ist ein stärkenorientiertes Instrument, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken, Fähigkeiten und Talente entdecken können. Die Erkenntnis über die eigenen Potenziale ist der Schlüssel für die spätere Berufswahl.

Der Potenzialcheck ist ein Angebot des Rhein-Erft-Kreises, das seit dem Schuljahr 2007/2008 flächendeckend an allen weiterführenden Schulen im Rhein-Erft-Kreis durchgeführt wird. Er ist ein Standardelement der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss — Übergang Schule-Beruf in NRW“. Die Teilnahme ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig und kostenlos. Bereits im Schuljahr 2013/2014 sowie 2014/2015 wurde das Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) beauftragt, den Potenzialcheck an den Gymnasien des Rhein-Erft-Kreises durchzuführen. Für das Schuljahr 2015/16 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HBZ erneut die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Gymnasien des Kreises im Hinblick auf ihre Berufswahlorientierung beraten zu können.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Projektseite.

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