Leitgedanke der Arbeit des HBZ

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass eine früh einsetzende und kontinuierliche Förderung notwendig ist, damit ein erfolgreicher Transfer von einer Begabung hin zur Hochleistung stattfindet. Das HBZ verfolgt als Ansatz daher eine frühe, kontinuierliche und systematische Förderung des begabten, hochbegabten und talentierten jungen Menschens. Dieser Ansatz basiert auf einem weitgefassten Begabungs- und Talentbegriff.

Hochbegabte setzen, wenn sie ihr Potenzial ausschöpfen und Höchstleister werden, neue Maßstäbe. Sie schaffen durch ihre Erkenntnisse die Voraussetzungen z. B. für revolutionäre technische Entwicklungen und damit neue Arbeitsplätze. Höchstleister tragen durch ihr geistiges Potenzial und ihren Einsatz dazu bei, Menschen Orientierung zu geben und Lösungen für politische und gesellschaftliche Probleme zu finden. Es muss im Interesse einer Gesellschaft liegen, die Rahmenbedingungen bereit zu stellen, um begabten Menschen bei der Entfaltung ihrer Begabung zu helfen, damit sie zu Höchstleistungen in ihrem jeweiligen Arbeitsgebiet befähigt werden.

Ist das Individuum anfangs — und über einen langen Zeitraum — auf die Förderung durch die Umwelt angewiesen, wird es im Zenit seiner Hochleistung seine Umwelt prägen und neue Maßstäbe setzen (das wird in der nebenstehenden Darstellung durch die unterschiedliche Größe der farbigen Kreise verdeutlicht). Nur eine früh einsetzende Förderung, die schrittweise über eine größere Zeitspanne konsequent weitergeführt wird und die Persönlichkeit des potentiell (Hoch-)Begabten integriert sowie vor allem die institutionellen Voraussetzungen in Kindergarten, Schule, Ausbildung und am Arbeitsplatz schafft, bietet eine gewisse Gewähr, vom Novizen zum Meister heranzuwachsen, vom „bloß“ Begabten/Talentierten zum Hochleister zu werden.

Das Schaubild verdeutlicht den Evolutions- bzw. Entwicklungsprozess besonders begabter Menschen. Dargestellt wird das Grundkonzept, das Programm und das Profil des Hoch-Begabten-Zentrums: zum einen initiiert, begleitet und evaluiert es in seiner Arbeit mit (Hoch-)Begabten, Eltern, Erzieherinnen, Lehrkräften u. a. die skizzierten Entwicklungs- und Lernvorgänge, zum anderen setzt sich das HBZ in beispielhafter Weise dafür ein, die notwendigen Rahmenbedingungen in Kindergarten, Schule, Ausbildung und am Arbeitsplatz zu schaffen.

Prinzipiell soll dabei das individuelle Potenzial, das sich im Zusammenspiel von bestimmten Persönlichkeits- und Umweltmerkmalen zu einer besonderen Leistung entfalten kann, angeregt werden. Die konkrete Arbeit umfasst die Begabungs- und Persönlichkeitsdiagnostik, die Beratung von Eltern und z. B. Lehrkräften, sowie die Einleitung spezieller Fördermaßnahmen. Ferner entwickelt das HBZ Förderansätze für verschiedene Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, um die Parameter für die längerfristig notwendige Förderung der besonders Begabten schrittweise zu etablieren.

Ausgezeichnet

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